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Montag, 15. Dezember 2008

Finale...

Die Karteikärtchen sind geschrieben, die Präsentation einmal durchgequatscht und die Nervosität vor dem morgigen Prüfungs-Tag steigt langsam aber sicher an!
Aber im Moment bin ich guter Dinge und glaube fest daran, dass alles gutgehen wird.

Abschließend möchte ich sagen, dass die Arbeit mit dem "Portfolio" für mich persönlich ein echte Herausforderung war, die ich trotz kleiner Zwischenfälle und Rückschläge versucht habe, so gut wie möglich zu meistern ;-)!
Es war auf alle Fälle sehr spannend und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher...

An dieser Stelle wünsche ich nun allen anderen "Gsundis" ganz viel Glück für die morgigen 30 Minuten, einen klaren Kopf und eine ruhige und gute Nacht! Das wird schon...

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Thank god it's "thursday"...

Wer hätte das gedacht? Auch ich bin heute nach einer mehr oder weniger nervenaufreibenden Woche mit meiner Präsentation fertig geworden! Heute habe ich mich nochmal in aller Ruhe an meinen Laptop gesetzt und der Präse den letzten Schliff (wenn "frau" das so nennen kann) verpasst.

Tja, ich denke, das Endergebnis kann sich letztendlich doch sehen lassen und ich bin entgegen der anfänglichen Skepsis mit meiner Arbeit zufrieden!
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch am Montag bei der Prüfung alles gut geht...Aber eigentlich habe ich da keine Sorge! So wie wir die Dozenten, den Unialltag und die dänische Mentalität kennen lernen durften, wird alles "halb so schlimm" werden
(zumindest hoffe ich so ;-))...
Den morgigen Tag werde ich dann noch dazu nutzen, Karteikärtchen zu schreiben und die ganze Präsentation auf Inhalt und Zeit zu prüfen.

Jetzt freue ich mich total auf das bevorstehende Wochenende, das unser Letztes hier in Dänemark sein wird!
Langsam wird es Zeit, sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, so schwer es auch fällt...

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Rückschlag und Fortschritt...

Vor ein paar Tagen noch so zuversichtlich, bin ich seit gestern Abend ziemlich durch den Wind. Der Tag der Abgabe unserer Abschlusspräsentation rückt unaufhörlich näher, was mich etwas in Panik versetzt hat! Normalerweise bin ich ja ein sehr optimistischer Mensch, aber als ich plötzlich bemerkte, dass um mich herum alle langsam aber sicher ihre Problemstellungen in fertige Präsentationen verpackt hatten, wurde mir etwas unwohl zu Mute...
Trotz früherem Aufstehen am Morgen, akribischem Texte lesen und vielem Überlegen hat sich einfach nichts getan!
Wo anfangen, wo weitermachen! Hier noch ein Text, da noch eine Info - Ahh, dass fehlt auch noch, ja und das wäre auch noch wichtig...!?
Ja, so in etwa hat es in meinem Kopf ausgesehen und eine Lösung des Problems war einfach nicht abzusehen. Nennt man sowas etwa eine Blockade???
Die aufmunternden Worte der Anderen konnten mich jedoch nicht wirklich beruhigen.
Bei einem gemeinsamen Treffen in der Gemeinschaftsküche heute Abend wurden dann die Präsentationen (teilweise richtige kreative Meisterwerke ;-)) vorgeführt. Durch hilfreiche Hinweise und Tipps bezüglich der Gestaltung und des Inhalts, hat sich das Chaos in meinem Kopf gelegt und ich bin wirklich um Einiges entspannter! Morgen haben wir den Tag Zeit zum Arbeiten.
Ich werde also ganz tief durchatmen, gelassen sein und auch meine Präsentation vollenden!
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Gsundis und inzwischen guten Freunden für die Unterstützung, Hilfe und aufmunternden Worte bedanken...
Es ist einfach wahnsinn, was für eine tolle Truppe wir sind und wie groß der Gemeinschaftssinn ist...Da gewinnt die Aussage "gemeinsam sind wir stark!" noch viel mehr an Bedeutung - DANKE!

Montag, 8. Dezember 2008

Kleiner Lichtblick!

Langsam aber sicher nimmt die Sache mit der Abschlusspräsentation Formen an!
So versuche ich im Moment, das gesammelte Wissen und Wirrwarr in meinem Kopf in eine Power-Point-Präsentation zu packen - wenn möglich so, dass dies auch andere Personen verstehen können ;-)....
Im Moment stellt die eingeschränkte Folienzahl und die begrenzte Präsentationszeit ein kleines Problemchen dar. So fällt es mir gerade unheimlich schwer, zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu differenzieren, die Thematik einzugrenzen und nicht alles auf einmal zu wollen!
Am Freitag soll die Präsentation in vollendeter Form vorliegen, dann steht nämlich die Abgabe an! Bin einerseits ziemlich nervös, aber auch gespannt, wie ich "das Kind noch schaukeln" werde!

"KINDERLEICHT"

Das Projekt "KINDERLEICHT - besser essen, mehr bewegen" ist unter vielen Anderen ein Partner der Initiative "In Form", der Bundesregierung, die ich vor ein paar Tagen vorgestellt habe! Ich habe mich dazu entschieden dieses Projekt etwas näher unter die Lupe nehmen. Hier also ein paar kurze Fakten:






























"FIT KID": Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas und Eltern
"Schule + Essen = Note 1" : Maßnahme zur Verpflegung in Ganztagsschulen
"KINDERLEICHT in Bibliotheken": kostenlose Abgabe von Aktionspaketen an Bibliotheken
"Guck mal, was du kaufst": Mitmach-Ausstellung zum Thema "Verbraucherschutz" und "gesunde Ernährung"
"WÜNSCH DIR WAS!": Aktionspaket mit kindgerechten Angeboten für die Gastronomie
"Mach-Bar-Tour": Bildungsangebot zum Thema "Alkoholfreie Trendgetränke"

Sonntag, 7. Dezember 2008

Eine gute Sache

Wir bringen Deutschland IN FORM
"IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" vorgestellt

„Wir bringen Deutschland IN FORM. Unsere Initiative bis 2020 heißt ‚IN FORM’. Wir wollen erreichen, dass Kinder gesünder aufwachsen, dass Erwachsene gesünder leben und dass alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit in Bildung, Beruf und Privatleben profitieren“, sagte Bundesernährungsminister Horst Seehofer heute in Berlin bei der Vorstellung des Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. „Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn wir Gesundheitsförderung und Prävention als einen gesellschaftlichen Wert verankern, was uns seit langem ein besonderes Anliegen ist“, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.Bundesministerin Schmidt und Bundesminister Seehofer wiesen darauf hin, dass die Bundesregierung mit „IN FORM“ auch dem demographischen Wandel Rechnung trage. Wenn viele Menschen immer älter würden, sei es besonders wichtig, dass sie möglichst lange gesund und fit blieben, und dass sie damit früh anfangen. Deshalb solle erreicht werden, dass Kinder von klein auf gesunde Ernährung und viel Bewegung als etwas völlig Selbstverständliches, als eine Quelle von Vergnügen und Genuss erleben.„Es geht nicht um Reglementierung und Verbote. Es geht um Anreize, Motivation und Strukturen. Wir wollen eine Kultur des gesundheitsförderlichen Lebensstils, um Deutschland ‚IN FORM’ zu bringen“, so Seehofer. „Weil Menschen dort am besten erreicht werden können, wo sie leben, arbeiten, lernen und spielen, werden sie mit der Initiative in ihren Lebenswelten angesprochen. Dabei wird auch vermittelt, dass Bewegung und Essen Freude bereitet und eng mit Genuss, gemeinsamem Erleben sowie Entdecken und Lernen verbunden ist. Nur so können wir eine Trendwende herbeiführen“, sagte Schmidt. Dies sei dringend notwendig, denn in Deutschland seien rund 37 Millionen Erwachsene und rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Gleichzeitig zeigten rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche Symptome einer Essstörung. Die Kosten durch Krankheiten, die durch falsche Ernährung und/oder Bewegungsmangel begünstigt werden, lägen heute bereits bei rund 70 Milliarden Euro im Jahr.In den Haushalten beider Ministerien seien zunächst für die kommenden drei Jahre jeweils 15 Millionen Euro zur Umsetzung des Aktionsplans vorgesehen. Diese Mittel sollen eingesetzt werden, um
die Bedeutung einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung für die eigene Gesundheit zu vermitteln und Menschen mit Freude und Genuss zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren;
Empfehlungen zum Ernährungs- und Bewegungsverhalten zur Verfügung zu stellen, die die Zielgruppen ansprechen und gut im Alltag umgesetzt werden können;
Strukturen zur Erleichterung eines gesunden Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung in Eigenverantwortung zu schaffen bzw. zu verbessern;
Akteure und Maßnahmen zu vernetzen, die zu einem erweiterten, aufeinander abgestimmten Angebot beitragen und
gute und bewährte Projekte bekannt zu machen, um dadurch die Verbreitung und Nachhaltigkeit zu fördern.
Die Minister Schmidt und Seehofer betonten, der Nationale Aktionsplan bilde den Ausgangspunkt für die nachhaltige Förderung eines gesunden Lebensstils in Deutschland


Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 106 vom 25.06.2008

Freitag, 5. Dezember 2008

Ganz aktuell...

Deutsche Adipositas-Gesellschaft für Werbeverbot von Junk-Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen
erstellt am 18.03.2008


Mitteilung:Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) steht hinter den Forderungen der Internationalen Adipositas-Gesellschaft (IASO) und des Weltverbraucherverbandes (CI) nach einem globalen und rechtlich verbindlichen Kodex für ein Werbeverbot von zu fetthaltigen, zu süßen und zu salzigen Lebensmitteln ("Junk Food") sowie von zuckerreichen alkoholfreien Getränken bei Kindern und Jugendlichen. "Alle Bemühungen von Eltern, Pädagogen und Kampagnen zur Gesundheitsförderung, die die Kinder für gesundes Essen begeistern wollen, werden unterlaufen durch ausgeklügelte Marketingstrategien für ungeeignete Lebensmittel, die sich direkt an die Zielgruppe Kind wenden", so Prof. Dr. med. Manfred James Müller, Präsident der DAG. Dabei stiegen die Zahlen übergewichtiger Kinder und Jugendlicher und die Kosten für die chronischen Folgekrankheiten von Übergewicht und starkem Übergewicht (Adipositas) weltweit massiv, auch in Deutschland. Für die auch im "Eckpunktepapier Ernährung und Bewegung" der Bundesregierung angestrebte Trendumkehr seien jetzt lösungsorientierte Ansätze gefragt, deren Wirksamkeit begleitend geprüft werden sollte, fuhr der Präsident fort. Die Herausforderung und den gesamtgesellschaftlichen Beitrag der Lebensmittelindustrie sehe er darin, mehr als bisher Teil der Lösung werden zu wollen und nicht mehr Teil des Problems zu sein, so Müller. Das Werbeverbot soll für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren von 6.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends in öffentlichen Räumen (z.B. Schulen, KIndergärten) und in den Medien (TV, Radio) gelten. In das Verbot eingeschlossen wären ebenfalls neue Medien (z.B. websites, Viedeospiele, Internetforen, SMS), die Abgabe von Gratisspielzeug und Sammelobjekten sowie die Werbung mit Prominenten und beliebten Zeichentrickfiguren. Nach Angaben von IOTF und CI stellt der Kodex das weltweit festzustellende Versagen der Lebensmittelindustrie zur Selbstregulierung im Marketing bloß. Vorschläge zur Selbstregulierung seien derzeit auf Europa und USA beschränkt, würden sich aber nur auf Kinder bis maximal 12 Jahren beziehen. Dies sei bei weitem nicht zielführend. IOTF und CI werden den Kodex ("International Code on Marketing of Food and Non-Alkoholic Beverages to Children") im Mai 2008 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Weltgesundheitsversammlung vorstellen. Die internationalen Adipositasexperten und Verbraucherschützer werden den nationalen Regierungen eine Übernahme des Kodex zur Umsetzung der WHO-"Strategie zur Bekämpfung von Übergewicht und ernährungsabhängigen Erkrankungen" empfehlen.

Quelle: http://www.adipositas-gesellschaft.de/mitteilungen.php

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Die Gliederung!

Der Titel meiner Problemstellung und die vorläufige Gliederung stehen nun endlich fest!
Der Titel lautet:
"Wie Kinder ihr Fett weg kriegen?! - Adipositas im Kindes und Jugendalter"

Inhaltlich soll sich die Abschlusspräsentation (wenn möglich) so gestalten:

1. Übergewicht und Adipositas
- Klassifikation und Definition
- Ursachen
- Folgen

2. Aktuelle Situation in Deutschland
- KiGGS-Studie
- Prävalenz und Epidemiologie

3. Aktuelle Situation in Dänemark
- Prävalenz und Epidemiologie
- Kampagne "Aktiv rundt i Danmark"

4.Anforderungen an die Gesundheitsförderung

5. Fazit

Sicherlich wird sich die nächsten Tage noch der ein oder andere Punkt ändern oder neue Ideen auftauchen, aber auch das wird zu schaffen sein. Langsam aber sicher nimmt die Sache Formen an :D...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Tolle Reportage!

Durch einen aufmerksamen Hinweis meiner Mama habe ich von der 37° Reportage, die um sich um das Thema "Adipositas im Kindes - und Jugendalter" handeln sollte und die gestern (02.12.08) im ZDF lief, erfahren. So wurde gleich der Laptop hochgefahren, die Seiten der Mediathek des ZDFs gegoogelt und auf das gestrige Fernsehprogramm gescrolt. Und tatsächlich, dort hab ich sie entdeckt! Der Titel lautet "Jung und dick - Wie Kinder ihr Fett weg kriegen!"

Titel gehört - konkrete Problemstellung geboren! "Wie Kinder ihr Fett weg kriegen!?! -Gesundheitsförderung und Prävention bezüglich Adipositas in Dänemark und Deutschland" - naja oder so ähnlich...Die genaue Formulierung muss noch überdacht werden. Aber dafür ist es jetzt bereits zu spät ;-)!
Abschließend möchte ich sagen, dass ich diese 37° Reportagen immerwieder richtig klasse finde. Nicht zu überspitzt, sehr authentisch und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden.
Also an alle, die sich für dieses Thema interessieren: Schaut euch die Reportage an, es lohnt sich!
Der Link zum Film: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite

"Aktiv durch Dänemark"


Heute hatten wir bei einem sehr netten und sympathischen jungen Mann Namens Anders eine superinterinteressante Vorlesung zu einem Projekt, dass sich „Aktiv durch Dänemark“ nennt.
Da ich dieses Projekt sehr gut in meine Abschlussarbeit einbauen kann, werde ich es hier etwas näher erläutern…

Die Aktion „Aktiv durch Dänemark“ ist eine Kampagne, deren Ziel es ist, Kinder –und Jugendlichen zu mehr körperlicher Aktivität und einer gesunden Ernährung und so zu einem besseren Gesundheitsbewusstsein und gesünderen Lebensstil zu führen.
Sie richtet sich an alle Schulen und ist die größte Kampagne dieser Art in Dänemark.
Das Projekt besteht nun seit 4 Jahren und ist für alle Teilnehmer kostenlos. Im ersten Jahr haben rund 8000 Schüler die Aktion begleitet, während die Teilnehmerzahl die folgenden Jahre explosionsartig anstieg. So waren bereits im 2. Jahr 20000, im 3. Jahr 43000 und dieses Jahr sogar gigantische 100000 Kinder –und Jugendliche mit von der Partie. Was umgerechnet 15% aller dänischer Kinder sind. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 2 Mil. DDK, wovon bereits die Vervielfältigung 500000 DDK und Versenden des Materials 400000 DDK gekostet hat.
Die Dauer des Projekts an der Schule selbst beträgt 3 Wochen und findet Landesweit jedes Jahr vor den Herbstferien statt. Hauptsponsor der Kampagne ist „ARLA“, die Molkerei mit Monopolstellung in Dänemark. Außerdem sind der Sportartikelhersteller „Tress“ und das dänische Olympische Komitee ebenfalls Sponsoren. Initiator des ganzen Projekts ist das University College Syd, an dem wir studieren.
Das Projekt ist v.a. durch Mundpropaganda, Werbung auf Milchpackungen von Arla, Zeitungsartikeln,… bekannt geworden, und hat an 1000 Schulen Dänemarks großen Anklang gefunden was ziemlich beachtlich ist (insg. gibt es 2800 Schulen).
So werden an die teilnehmenden Schulen Informationspakete versendet, die das Projekt begleiten, bzw. ein Bestandteil davon sind. So gehören z.B. versch. Informationshefte und Materialien, wie Tabellen, Kalender, Bücher, etc.. zum Inhalt. Auch ein Brief an die Lehrer, sowie an die Eltern der Schüler ist dabei.
Da das Projekt Schüler der „Nullten“, aber auch der 10 Klasse ansprechen soll, sind die verschiedenen Informationen und Materialen altersgemäß zugeschnitten und individuell gestaltet. Dieses Jahr lag der Fokus auf der 0 –bis 2. Klasse, d.h. auf den jüngeren Kindern. So wurde ein Maskottchen Namens „Karla“ geschaffen, dass die Aktion begleitet. So ist z.B. ein kleines Buch Bestandteil des Paketes, dass Geschichten von Karla erzählt, die aktiv durch Dänemark reist.
Hauptidee ist es , dass die Schüler Punkte sammeln sollen, indem sie sportlich aktiv sind. Egal ob im Alltag, im Sportunterricht, während den Pausen oder im Verein. Jegliche Art von körperlicher Aktivität wird anerkannt und wenn man sich dazu noch gesund ernährt, bekommt man Bonuspunkte. So kann man sowohl innerhalb der Klasse, der Schule aber auch mit anderen Schulen Dänemarks an einem Wettbewerb teilnehmen, an dem dann die „aktivste Schule“ gewinnt. Dies wird dann mit tollen Preisen belohnt.
Die Kampagne an sich hat sehr viel positive Resonanz von Seiten der Schüler, Lehrer aber auch Eltern erhalten und so sagen z.B. 80% der Schulen, die dieses Jahr teilgenommen haben, dass sie das nächste Jahr wieder mitmachen werden und die Kampagne als sehr positiv bewerten !
Leider gibt es keine Langzeitstudie, die untersucht, ob oder wie sich die physische Aktivität nach Ende des Projektes ändert, oder ob die Schüler in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Dies wäre sicherlich noch sehr interessant zu erfahren, inwieweit die Aktion „Früchte trägt“.

Abschließend muss ich sagen, dass ich von dieser Sache total begeistert bin und ich Anders ganz fest die Daumen drücke, dass er noch viele weitere dieser Kampagnen durchführen kann. Aber ich denke, dass die Tatsache, dass das dänische Gesundheitsministerium von sich aus an der Aktion mitarbeiten will (natürlich auch in finanzieller Hinsicht), eine spitzen Voraussetzung ist.
Mein Respekt gilt Anders und seiner wahnsinnigen Energie und Kreativität, mit der er seine Ideen mit Leben füllt. Dass eine einzige Person so etwas auf die Beine stellen kann, hätte ich nie im Leben erwartet…

Dienstag, 2. Dezember 2008

Echt krass! Präventionsfilm Adipositas

Hab heut ein bisschen wegen meiner Abschlusspräse bei "Youtube" gestöbert und bin auf den Film hier gestoßen. Jetzt würd ich gern von euch wissen, was ihr davon haltet! Ist der echt oder ein Fake? Bin völlig verwirrt...
Wäre über jeglichen Kommentar erfreut ;-)!
Ps. Er wir als "Kinospot für Psychologie/ Soziologie:Kurzfilm zur Adipositasprävention" bezeichnet!?

Donnerstag, 27. November 2008

Klassifikation: Übergewicht und Adipositas

Zur Beurteilung des Gewichts, egal ob Unter-, Übergewicht oder Adipositas, hat sich seit den 90er Jahren weltweit der Body-Mass-Index (BMI) etabliert. Er wird aus den Parametern Körpergröße und Körpergewicht berechnet.

Ab einem BMI ≥ 25 spricht man von Übergewicht. Beträgt oder übersteigt der BMI den Wert 30 spricht man von Adipositas.
Der BMI gibt aber lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäß nicht berücksichtigt.
Für das Kindes-und Jugendalter gibt es alters- und geschlechtsspezifische Referenzwerte in Form von BMI-Perzentilen. So kann der individuelle BMI-Wert zumindest unter Berücksichtigung des Alters und des Geschlechts bewertet werden.
Liegt der BMI über der 90. Perzentile, ist dies definiert als „Übergewicht“, liegt dieser BMI über der 97. Perzentile, spricht man von „Adipositas“. Eine Überschreitung der 99,5. Perzentile wird als „extreme Adipositas“ bezeichnet.

EU: Kampf gegen Übergewicht!

Bei meiner Recherche für die Abschlusspräsentation bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen!
Hier ein kurzer Ausschnitt:

EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou stellte fest: „Wegen der Zunahme der Adipositas wird in den kommenden Jahren die Förderung gesunder Ernährung und ausreichender körperlicher Bewegung unter den Europäern zu einem Topthema der EU-Gesundheitspolitik. Wenn wir nicht handeln, werden aus den übergewichtigen Kindern von heute die Herzinfarktopfer von morgen. Die Verbraucher entscheiden, was sie essen wollen, aber sie sollten in der Lage sein, ihre Entscheidungen in Kenntnis der Sachlage zu treffen, und aus einem angemessenen Angebot an gesunden Optionen wählen können."

Dass auf EU-Ebene Handlungsbedarf im Bereich der Ernährung und körperlichen Bewegung besteht, ergibt sich aus der Tatsache, dass Ernährungsfehler und Mangel an körperlicher Bewegung für sechs der sieben wichtigsten Krankheitsrisikofaktoren in Europa verantwortlich sind. Die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas ist in den letzten beiden Jahrzehnten sprunghaft angestiegen. In der Mehrheit der Mitgliedstaaten sind über 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder adipös. Darüber hinaus leiden Schätzungen zufolge 14 Millionen Kinder in der EU an Übergewicht, und jährlich kommen 400 000 hinzu.

Quelle:
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Pressemitteilung vom 30.05.2007
http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-EU:_Kampf_gegen_%DCbergewicht,4046.html


Ich bin gespannt, wann bzw. ob sich überhaupt in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention etwas tun wird. Man kann nur die Daumen drücken und hoffen, dass unsere Politiker irgendwann auch noch darauf kommen, Geld in eine Sache zu investieren, die sich nicht gleich nach einem Jahr anhand von Statistiken und Daten belegen lässt, aber langfristig gesehen von dringender Notwendigkeit ist...

Mittwoch, 26. November 2008

Adipositas im Kindes-und Jugendalter:Vergleich

Fact sheet EURO/13/05Copenhagen, Bucharest, 12 September 2005

Quelle: http://www.euro.who.int/document/mediacentre/fs1305e.pdf
Seite 2

Adipositas im Kindes und Jugendalter: Deutschland

Insgesamt 15 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig und 6,3 % adipös. Das entspricht in Deutschland etwa 1,9 Mio. Kindern und Jugendlichen. Weitere 800.000 sind adipös (fettleibig).
Die Daten lassen sich altersmäßig unterscheiden. So steig der Anteil der Übergewichtigen von 9% bei den 3-bis 6-Jährigen auf 15 % bei den 7-bis 10-Jährigen bis hin zu 17 % bei den 14-bis 17-jährigen.
Laut der KiGGS – Studie haben 2,9% der 3-6-Jähringen, 6,4% der 7- bis 10- Jährigen und 8,5% der 14- bis 17-Jährigen eine Adipositas.
Laut KiGGS sind die Prävalenzzahlen für Übergewicht um 50 % gestiegen (auf Basis der Referenzdaten von 1985-1999). Die Häufigkeit von Adipositas hat sich sogar verdoppelt (auf Basis der Referenzdaten von 1985-1999).
Die Auswertung der Daten ergab außerdem, dass Kinder und Jugendliche mit niedriger sozialer Herkunft (gemessen an Einkommen und Bildung der Eltern) und Migrationshintergrund ein höheres Risiko für die Entstehung von Übergewicht und Adipositas haben.
Desweiteren sind vor allem Kinder betroffen, der en Elternteile ebenfalls Übergewicht oder eine Fettleibigkeit aufweisen.
Quelle: vgl.: //www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/Kurth_Uebergewicht.pdf

Das Thema steht!

Hab mich jetzt endlich für ein Thema bezüglich meiner Abschlusspräsentation entschieden.
Mein Thema soll von Übergewicht und Adipositas im Kindes -und Jugendalter handeln. Ich möchte hier zuerst eine kurze Definition und Klassifikation von Übergewicht und Adipositas vornehmen und dann ganz kurz auf die Ursachen und Folgen eingehen. Danach möchte ich auf die aktuelle Situation in Deutschland zu sprechen kommen. Wie sieht es zahlenmäßig aus? Gibt es verlässliche Studienß, etc....Den Fokus würde ich jedoch sehr gerne auf das Thema "Prävention und Gesundheitsförderung" legen. Wie weit ist Deutschland hier? Gibt es Kampagnen, Programme, Ansätze zur "Bekämpfung" von Adipositas ?Wenn ja, wie sinnvoll sind diese?
Um einen Vergleich vornehmen zu können, möchte ich dies auch für Dänemark herausfinden.
Inwiefern ich meine eigenen Erfahrung des Auslandssemester und des Gelernten hier einbauen kann, weiß ich noch nicht genau. Aber ich hoffe, dass wird sich noch klären... Am Ende möchte ich ein Fazit ziehen, dass eventuelle Vor -oder Nachteile der beiden Länder aufzeigt.

Dienstag, 25. November 2008

Das World Wide Web!

Seit nunmehr zwei Tagen bin ich in den unergründlichen Tiefen des World Wide Web's unterwegs, um eine Problemstellung für unsere Abschlussarbeit zu finden!
Dass bereits die Problemstellung ein Problem darstellen sollte, war uns allen wohl nicht ganz so bewusst...
Denn die Freiheit ("Freedom", wie Tobjørn zu sagen pflegt), ein Thema seiner Wahl bearbeiten zu können, macht die ganze Sache nicht unbedingt einfacher! Ich weiß, das klingt irgenwie komisch, aber genau so ist es...
Wenn man über 13 Jahre lang eine höchstautoritäre Schulbildung genossen hat und ein streng durchgeplanter Curriculum die Wissensvermittlung beeinflusst, dann kann man mit so viel Freiheit und Demokratie selbst im Alter von 20 Jahren ganz schön überfordert sein ;-)...

Nichts desto trotz hat sich der Nebel mithilfe von Gesprächen mit meinen Kommilitonen , Anstrengung der eigenen Gehirnwindungen und Recherche im Internet, ein wenig gelichtet und ich habe immerhin eine grobe Vorstellung darüber, was ich nun in meiner Abschlussarbeit genauer unter die Lupe nehmen möchte!
Zum jetzigen Zeitpunkt soll sich die Thematik mit "Adipositas" befassen . Ich würde mich hier sehr gerne einem Ländervergleich widmen, wobei ich den Schwerpunkt auf Deutschland und Dänemark legen würde. Auch Erkenntnisse bezüglich der Prävention von Fettleibigkeit und die Chancen für die Gesundheitsförderung fände ich sehr interessant.
Eine andere Problemstellung könnte auch ein Vergleich der Esskultur Deutschlands und Dänemarks sein. Wobei eventuelle Zusammenhänge zwischen Esskultur und Übergewicht untersucht werden könnten.
Bin ich mir aber noch nicht ganz sicher!

Die endgültige Entscheidung werde ich vermutlich die nächsten paar Tage treffen und mich dann ganz pflichtbewusst in die Arbeit stürzen - hoffe ich zumindest ;-)...

Samstag, 22. November 2008

Portfolio - the beginning!

Das Geheimnis um das ominöse "Portfolio", das unser Abschlussarbeit darstellen soll, lüftet sich nach und nach!
So wissen wir jetzt, das es aus drei Teilen bestehen soll:
1. einem Work-Portfolio, indem wir sämtliche Materialien wie Tabellen, Artikel, wissenschaftliche Texte, Infos aller Art sammeln und aufschreiben können.
2. dem Präsentationsportfolio, das unsere ausgearbeitete Problemstellung beinhalten soll und das in Form einer Power Point -Präsentation oder eines Word-Dokuments gestaltet werden kann!
und 3. einer Reflektion des gesamten Arbeitsprozesses! Z.b. "was habe ich gelernt?", "gab es Probleme?", etc.
Das ganze soll möglichst mit einer soziologischen oder psychologischen Fragestellung aus unseren Vorlesungen wissenschaftlich hinterlegt werden. Und auch der Einbezug unseres Weblogs und eigene Erfahrungen während des Auslandsemester wären ideal!

Tja, jetzt gehts weg von der "Papageientaktik", in der in normalerweise Hausarbeiten in Deutschland geschrieben werden, hin zu eigenständiger Arbeit, Recherche und Reflektion - wollen wir uns dieser Herausforderung stellen ;-)
Ich bin gespannt...