Montag, 15. Dezember 2008
Finale...
Aber im Moment bin ich guter Dinge und glaube fest daran, dass alles gutgehen wird.
Abschließend möchte ich sagen, dass die Arbeit mit dem "Portfolio" für mich persönlich ein echte Herausforderung war, die ich trotz kleiner Zwischenfälle und Rückschläge versucht habe, so gut wie möglich zu meistern ;-)!
Es war auf alle Fälle sehr spannend und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher...
An dieser Stelle wünsche ich nun allen anderen "Gsundis" ganz viel Glück für die morgigen 30 Minuten, einen klaren Kopf und eine ruhige und gute Nacht! Das wird schon...
Sonntag, 14. Dezember 2008
Einfach nur traumhaft...
Freitag, 12. Dezember 2008
Spaß und Spiel...
Zuerst stand ein kurzes Interview mit Niels, dem "Pressemann" unserer Uni an, der über unseren Aufenthalt hier in Dänemark auf der Internetseite des UC Syd berichten möchte!
Danach maschierten Ines, Jenny und ich ins Städchen, um ein bisschen zu bummeln... Als der kleine Hunger aufkam, entschieden wir uns dazu, ein letzes Mal "en ristet Hot Dog" zu essen, der dann sogar auf Dänisch bestellt wurde ;-)! Eingepackt in Winterjäckchen und Handschuhen wurde bei gefühlten -10°C und traumhafter Aussicht auf den See die typisch dänische Delikatesse verspeist und Erinnerungen an unsere ersten Tage in Haderslev ausgetauscht...
Gestärkt gings dann auf zum Volleyballtunier. In äußerst amüsanter Weise konnten wir uns von unseren dänischen Freunden bei spielerisch und taktischen Meisterleistungen, was zumindest als Volleyball tituliert wurde (Hihi), unterhalten lassen...
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Thank god it's "thursday"...
Tja, ich denke, das Endergebnis kann sich letztendlich doch sehen lassen und ich bin entgegen der anfänglichen Skepsis mit meiner Arbeit zufrieden!
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch am Montag bei der Prüfung alles gut geht...Aber eigentlich habe ich da keine Sorge! So wie wir die Dozenten, den Unialltag und die dänische Mentalität kennen lernen durften, wird alles "halb so schlimm" werden
(zumindest hoffe ich so ;-))...
Den morgigen Tag werde ich dann noch dazu nutzen, Karteikärtchen zu schreiben und die ganze Präsentation auf Inhalt und Zeit zu prüfen.
Jetzt freue ich mich total auf das bevorstehende Wochenende, das unser Letztes hier in Dänemark sein wird!
Langsam wird es Zeit, sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, so schwer es auch fällt...
Mittwoch, 10. Dezember 2008
In der Weihnachtsbäckerei!
Aber seht selbst...
Rückschlag und Fortschritt...
Trotz früherem Aufstehen am Morgen, akribischem Texte lesen und vielem Überlegen hat sich einfach nichts getan!
Wo anfangen, wo weitermachen! Hier noch ein Text, da noch eine Info - Ahh, dass fehlt auch noch, ja und das wäre auch noch wichtig...!?
Ja, so in etwa hat es in meinem Kopf ausgesehen und eine Lösung des Problems war einfach nicht abzusehen. Nennt man sowas etwa eine Blockade???
Die aufmunternden Worte der Anderen konnten mich jedoch nicht wirklich beruhigen.
Bei einem gemeinsamen Treffen in der Gemeinschaftsküche heute Abend wurden dann die Präsentationen (teilweise richtige kreative Meisterwerke ;-)) vorgeführt. Durch hilfreiche Hinweise und Tipps bezüglich der Gestaltung und des Inhalts, hat sich das Chaos in meinem Kopf gelegt und ich bin wirklich um Einiges entspannter! Morgen haben wir den Tag Zeit zum Arbeiten.
Ich werde also ganz tief durchatmen, gelassen sein und auch meine Präsentation vollenden!
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen meinen Gsundis und inzwischen guten Freunden für die Unterstützung, Hilfe und aufmunternden Worte bedanken...
Es ist einfach wahnsinn, was für eine tolle Truppe wir sind und wie groß der Gemeinschaftssinn ist...Da gewinnt die Aussage "gemeinsam sind wir stark!" noch viel mehr an Bedeutung - DANKE!
Montag, 8. Dezember 2008
Kleiner Lichtblick!
So versuche ich im Moment, das gesammelte Wissen und Wirrwarr in meinem Kopf in eine Power-Point-Präsentation zu packen - wenn möglich so, dass dies auch andere Personen verstehen können ;-)....
"KINDERLEICHT"
Sonntag, 7. Dezember 2008
Eine gute Sache
"IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" vorgestellt
„Wir bringen Deutschland IN FORM. Unsere Initiative bis 2020 heißt ‚IN FORM’. Wir wollen erreichen, dass Kinder gesünder aufwachsen, dass Erwachsene gesünder leben und dass alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit in Bildung, Beruf und Privatleben profitieren“, sagte Bundesernährungsminister Horst Seehofer heute in Berlin bei der Vorstellung des Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. „Dieses Vorhaben kann nur gelingen, wenn wir Gesundheitsförderung und Prävention als einen gesellschaftlichen Wert verankern, was uns seit langem ein besonderes Anliegen ist“, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.Bundesministerin Schmidt und Bundesminister Seehofer wiesen darauf hin, dass die Bundesregierung mit „IN FORM“ auch dem demographischen Wandel Rechnung trage. Wenn viele Menschen immer älter würden, sei es besonders wichtig, dass sie möglichst lange gesund und fit blieben, und dass sie damit früh anfangen. Deshalb solle erreicht werden, dass Kinder von klein auf gesunde Ernährung und viel Bewegung als etwas völlig Selbstverständliches, als eine Quelle von Vergnügen und Genuss erleben.„Es geht nicht um Reglementierung und Verbote. Es geht um Anreize, Motivation und Strukturen. Wir wollen eine Kultur des gesundheitsförderlichen Lebensstils, um Deutschland ‚IN FORM’ zu bringen“, so Seehofer. „Weil Menschen dort am besten erreicht werden können, wo sie leben, arbeiten, lernen und spielen, werden sie mit der Initiative in ihren Lebenswelten angesprochen. Dabei wird auch vermittelt, dass Bewegung und Essen Freude bereitet und eng mit Genuss, gemeinsamem Erleben sowie Entdecken und Lernen verbunden ist. Nur so können wir eine Trendwende herbeiführen“, sagte Schmidt. Dies sei dringend notwendig, denn in Deutschland seien rund 37 Millionen Erwachsene und rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Gleichzeitig zeigten rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche Symptome einer Essstörung. Die Kosten durch Krankheiten, die durch falsche Ernährung und/oder Bewegungsmangel begünstigt werden, lägen heute bereits bei rund 70 Milliarden Euro im Jahr.In den Haushalten beider Ministerien seien zunächst für die kommenden drei Jahre jeweils 15 Millionen Euro zur Umsetzung des Aktionsplans vorgesehen. Diese Mittel sollen eingesetzt werden, um
die Bedeutung einer gesunden Ernährung und ausreichender Bewegung für die eigene Gesundheit zu vermitteln und Menschen mit Freude und Genuss zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren;
Empfehlungen zum Ernährungs- und Bewegungsverhalten zur Verfügung zu stellen, die die Zielgruppen ansprechen und gut im Alltag umgesetzt werden können;
Strukturen zur Erleichterung eines gesunden Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung in Eigenverantwortung zu schaffen bzw. zu verbessern;
Akteure und Maßnahmen zu vernetzen, die zu einem erweiterten, aufeinander abgestimmten Angebot beitragen und
gute und bewährte Projekte bekannt zu machen, um dadurch die Verbreitung und Nachhaltigkeit zu fördern.
Die Minister Schmidt und Seehofer betonten, der Nationale Aktionsplan bilde den Ausgangspunkt für die nachhaltige Förderung eines gesunden Lebensstils in Deutschland
Quelle:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Pressemitteilung Nr. 106 vom 25.06.2008
Samstag, 6. Dezember 2008
Hohoho...
Die Deko unseres Gemeinschaftsraums, muss natürlich an dieser Stelle auch noch erwähnt und gelobt werden. Mit nur dezent kitschigen Glitzerkugeln und Herzchen, Engel-Mobiles, Adventskranz und - kerze, Nüssen, Zweigen, Schokoladenkugeln, Glitter-Girlanden und goldenen Sternen an den Fenstern, ist bei uns noch mehr Gemütlichkeit (was ja eig. kaum zu toppen ist), gepaart mit Adventsstimmung eingekehrt.
Freitag, 5. Dezember 2008
Ganz aktuell...
erstellt am 18.03.2008
Mitteilung:Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) steht hinter den Forderungen der Internationalen Adipositas-Gesellschaft (IASO) und des Weltverbraucherverbandes (CI) nach einem globalen und rechtlich verbindlichen Kodex für ein Werbeverbot von zu fetthaltigen, zu süßen und zu salzigen Lebensmitteln ("Junk Food") sowie von zuckerreichen alkoholfreien Getränken bei Kindern und Jugendlichen. "Alle Bemühungen von Eltern, Pädagogen und Kampagnen zur Gesundheitsförderung, die die Kinder für gesundes Essen begeistern wollen, werden unterlaufen durch ausgeklügelte Marketingstrategien für ungeeignete Lebensmittel, die sich direkt an die Zielgruppe Kind wenden", so Prof. Dr. med. Manfred James Müller, Präsident der DAG. Dabei stiegen die Zahlen übergewichtiger Kinder und Jugendlicher und die Kosten für die chronischen Folgekrankheiten von Übergewicht und starkem Übergewicht (Adipositas) weltweit massiv, auch in Deutschland. Für die auch im "Eckpunktepapier Ernährung und Bewegung" der Bundesregierung angestrebte Trendumkehr seien jetzt lösungsorientierte Ansätze gefragt, deren Wirksamkeit begleitend geprüft werden sollte, fuhr der Präsident fort. Die Herausforderung und den gesamtgesellschaftlichen Beitrag der Lebensmittelindustrie sehe er darin, mehr als bisher Teil der Lösung werden zu wollen und nicht mehr Teil des Problems zu sein, so Müller. Das Werbeverbot soll für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren von 6.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends in öffentlichen Räumen (z.B. Schulen, KIndergärten) und in den Medien (TV, Radio) gelten. In das Verbot eingeschlossen wären ebenfalls neue Medien (z.B. websites, Viedeospiele, Internetforen, SMS), die Abgabe von Gratisspielzeug und Sammelobjekten sowie die Werbung mit Prominenten und beliebten Zeichentrickfiguren. Nach Angaben von IOTF und CI stellt der Kodex das weltweit festzustellende Versagen der Lebensmittelindustrie zur Selbstregulierung im Marketing bloß. Vorschläge zur Selbstregulierung seien derzeit auf Europa und USA beschränkt, würden sich aber nur auf Kinder bis maximal 12 Jahren beziehen. Dies sei bei weitem nicht zielführend. IOTF und CI werden den Kodex ("International Code on Marketing of Food and Non-Alkoholic Beverages to Children") im Mai 2008 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Weltgesundheitsversammlung vorstellen. Die internationalen Adipositasexperten und Verbraucherschützer werden den nationalen Regierungen eine Übernahme des Kodex zur Umsetzung der WHO-"Strategie zur Bekämpfung von Übergewicht und ernährungsabhängigen Erkrankungen" empfehlen.
Quelle: http://www.adipositas-gesellschaft.de/mitteilungen.php
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Die Gliederung!
Der Titel lautet:
"Wie Kinder ihr Fett weg kriegen?! - Adipositas im Kindes und Jugendalter"
Inhaltlich soll sich die Abschlusspräsentation (wenn möglich) so gestalten:
1. Übergewicht und Adipositas
- Klassifikation und Definition
- Ursachen
- Folgen
2. Aktuelle Situation in Deutschland
- KiGGS-Studie
- Prävalenz und Epidemiologie
3. Aktuelle Situation in Dänemark
- Prävalenz und Epidemiologie
- Kampagne "Aktiv rundt i Danmark"
4.Anforderungen an die Gesundheitsförderung
5. Fazit
Sicherlich wird sich die nächsten Tage noch der ein oder andere Punkt ändern oder neue Ideen auftauchen, aber auch das wird zu schaffen sein. Langsam aber sicher nimmt die Sache Formen an :D...
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Tolle Reportage!
Titel gehört - konkrete Problemstellung geboren! "Wie Kinder ihr Fett weg kriegen!?! -Gesundheitsförderung und Prävention bezüglich Adipositas in Dänemark und Deutschland" - naja oder so ähnlich...Die genaue Formulierung muss noch überdacht werden. Aber dafür ist es jetzt bereits zu spät ;-)!
Abschließend möchte ich sagen, dass ich diese 37° Reportagen immerwieder richtig klasse finde. Nicht zu überspitzt, sehr authentisch und jeder kann sich seine eigene Meinung bilden.
Also an alle, die sich für dieses Thema interessieren: Schaut euch die Reportage an, es lohnt sich!
Der Link zum Film: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite
"Aktiv durch Dänemark"
Da ich dieses Projekt sehr gut in meine Abschlussarbeit einbauen kann, werde ich es hier etwas näher erläutern…
Die Aktion „Aktiv durch Dänemark“ ist eine Kampagne, deren Ziel es ist, Kinder –und Jugendlichen zu mehr körperlicher Aktivität und einer gesunden Ernährung und so zu einem besseren Gesundheitsbewusstsein und gesünderen Lebensstil zu führen.
Sie richtet sich an alle Schulen und ist die größte Kampagne dieser Art in Dänemark.
Das Projekt besteht nun seit 4 Jahren und ist für alle Teilnehmer kostenlos. Im ersten Jahr haben rund 8000 Schüler die Aktion begleitet, während die Teilnehmerzahl die folgenden Jahre explosionsartig anstieg. So waren bereits im 2. Jahr 20000, im 3. Jahr 43000 und dieses Jahr sogar gigantische 100000 Kinder –und Jugendliche mit von der Partie. Was umgerechnet 15% aller dänischer Kinder sind. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 2 Mil. DDK, wovon bereits die Vervielfältigung 500000 DDK und Versenden des Materials 400000 DDK gekostet hat.
Die Dauer des Projekts an der Schule selbst beträgt 3 Wochen und findet Landesweit jedes Jahr vor den Herbstferien statt. Hauptsponsor der Kampagne ist „ARLA“, die Molkerei mit Monopolstellung in Dänemark. Außerdem sind der Sportartikelhersteller „Tress“ und das dänische Olympische Komitee ebenfalls Sponsoren. Initiator des ganzen Projekts ist das University College Syd, an dem wir studieren.
Das Projekt ist v.a. durch Mundpropaganda, Werbung auf Milchpackungen von Arla, Zeitungsartikeln,… bekannt geworden, und hat an 1000 Schulen Dänemarks großen Anklang gefunden was ziemlich beachtlich ist (insg. gibt es 2800 Schulen).
So werden an die teilnehmenden Schulen Informationspakete versendet, die das Projekt begleiten, bzw. ein Bestandteil davon sind. So gehören z.B. versch. Informationshefte und Materialien, wie Tabellen, Kalender, Bücher, etc.. zum Inhalt. Auch ein Brief an die Lehrer, sowie an die Eltern der Schüler ist dabei.
Da das Projekt Schüler der „Nullten“, aber auch der 10 Klasse ansprechen soll, sind die verschiedenen Informationen und Materialen altersgemäß zugeschnitten und individuell gestaltet. Dieses Jahr lag der Fokus auf der 0 –bis 2. Klasse, d.h. auf den jüngeren Kindern. So wurde ein Maskottchen Namens „Karla“ geschaffen, dass die Aktion begleitet. So ist z.B. ein kleines Buch Bestandteil des Paketes, dass Geschichten von Karla erzählt, die aktiv durch Dänemark reist.
Hauptidee ist es , dass die Schüler Punkte sammeln sollen, indem sie sportlich aktiv sind. Egal ob im Alltag, im Sportunterricht, während den Pausen oder im Verein. Jegliche Art von körperlicher Aktivität wird anerkannt und wenn man sich dazu noch gesund ernährt, bekommt man Bonuspunkte. So kann man sowohl innerhalb der Klasse, der Schule aber auch mit anderen Schulen Dänemarks an einem Wettbewerb teilnehmen, an dem dann die „aktivste Schule“ gewinnt. Dies wird dann mit tollen Preisen belohnt.
Die Kampagne an sich hat sehr viel positive Resonanz von Seiten der Schüler, Lehrer aber auch Eltern erhalten und so sagen z.B. 80% der Schulen, die dieses Jahr teilgenommen haben, dass sie das nächste Jahr wieder mitmachen werden und die Kampagne als sehr positiv bewerten !
Leider gibt es keine Langzeitstudie, die untersucht, ob oder wie sich die physische Aktivität nach Ende des Projektes ändert, oder ob die Schüler in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Dies wäre sicherlich noch sehr interessant zu erfahren, inwieweit die Aktion „Früchte trägt“.
Abschließend muss ich sagen, dass ich von dieser Sache total begeistert bin und ich Anders ganz fest die Daumen drücke, dass er noch viele weitere dieser Kampagnen durchführen kann. Aber ich denke, dass die Tatsache, dass das dänische Gesundheitsministerium von sich aus an der Aktion mitarbeiten will (natürlich auch in finanzieller Hinsicht), eine spitzen Voraussetzung ist.
Mein Respekt gilt Anders und seiner wahnsinnigen Energie und Kreativität, mit der er seine Ideen mit Leben füllt. Dass eine einzige Person so etwas auf die Beine stellen kann, hätte ich nie im Leben erwartet…
Dienstag, 2. Dezember 2008
Echt krass! Präventionsfilm Adipositas
Wäre über jeglichen Kommentar erfreut ;-)!
Ps. Er wir als "Kinospot für Psychologie/ Soziologie:Kurzfilm zur Adipositasprävention" bezeichnet!?
Freitag, 28. November 2008
En hyggelig aften!!
Donnerstag, 27. November 2008
Klassifikation: Übergewicht und Adipositas
Der BMI gibt aber lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäß nicht berücksichtigt.
Für das Kindes-und Jugendalter gibt es alters- und geschlechtsspezifische Referenzwerte in Form von BMI-Perzentilen. So kann der individuelle BMI-Wert zumindest unter Berücksichtigung des Alters und des Geschlechts bewertet werden.
Liegt der BMI über der 90. Perzentile, ist dies definiert als „Übergewicht“, liegt dieser BMI über der 97. Perzentile, spricht man von „Adipositas“. Eine Überschreitung der 99,5. Perzentile wird als „extreme Adipositas“ bezeichnet.
EU: Kampf gegen Übergewicht!
Hier ein kurzer Ausschnitt:
EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou stellte fest: „Wegen der Zunahme der Adipositas wird in den kommenden Jahren die Förderung gesunder Ernährung und ausreichender körperlicher Bewegung unter den Europäern zu einem Topthema der EU-Gesundheitspolitik. Wenn wir nicht handeln, werden aus den übergewichtigen Kindern von heute die Herzinfarktopfer von morgen. Die Verbraucher entscheiden, was sie essen wollen, aber sie sollten in der Lage sein, ihre Entscheidungen in Kenntnis der Sachlage zu treffen, und aus einem angemessenen Angebot an gesunden Optionen wählen können."
Dass auf EU-Ebene Handlungsbedarf im Bereich der Ernährung und körperlichen Bewegung besteht, ergibt sich aus der Tatsache, dass Ernährungsfehler und Mangel an körperlicher Bewegung für sechs der sieben wichtigsten Krankheitsrisikofaktoren in Europa verantwortlich sind. Die Häufigkeit von Übergewicht und Adipositas ist in den letzten beiden Jahrzehnten sprunghaft angestiegen. In der Mehrheit der Mitgliedstaaten sind über 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder adipös. Darüber hinaus leiden Schätzungen zufolge 14 Millionen Kinder in der EU an Übergewicht, und jährlich kommen 400 000 hinzu.
Quelle:
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Pressemitteilung vom 30.05.2007
http://www.talkingfood.de/presse/presseschau/TITEL-EU:_Kampf_gegen_%DCbergewicht,4046.html
Ich bin gespannt, wann bzw. ob sich überhaupt in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention etwas tun wird. Man kann nur die Daumen drücken und hoffen, dass unsere Politiker irgendwann auch noch darauf kommen, Geld in eine Sache zu investieren, die sich nicht gleich nach einem Jahr anhand von Statistiken und Daten belegen lässt, aber langfristig gesehen von dringender Notwendigkeit ist...
Mittwoch, 26. November 2008
Adipositas im Kindes-und Jugendalter:Vergleich
Quelle: http://www.euro.who.int/document/mediacentre/fs1305e.pdf
Seite 2
Adipositas im Kindes und Jugendalter: Deutschland
Die Daten lassen sich altersmäßig unterscheiden. So steig der Anteil der Übergewichtigen von 9% bei den 3-bis 6-Jährigen auf 15 % bei den 7-bis 10-Jährigen bis hin zu 17 % bei den 14-bis 17-jährigen.
Laut der KiGGS – Studie haben 2,9% der 3-6-Jähringen, 6,4% der 7- bis 10- Jährigen und 8,5% der 14- bis 17-Jährigen eine Adipositas.
Laut KiGGS sind die Prävalenzzahlen für Übergewicht um 50 % gestiegen (auf Basis der Referenzdaten von 1985-1999). Die Häufigkeit von Adipositas hat sich sogar verdoppelt (auf Basis der Referenzdaten von 1985-1999).
Die Auswertung der Daten ergab außerdem, dass Kinder und Jugendliche mit niedriger sozialer Herkunft (gemessen an Einkommen und Bildung der Eltern) und Migrationshintergrund ein höheres Risiko für die Entstehung von Übergewicht und Adipositas haben.
Desweiteren sind vor allem Kinder betroffen, der en Elternteile ebenfalls Übergewicht oder eine Fettleibigkeit aufweisen.
Quelle: vgl.: //www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublikation/Kurth_Uebergewicht.pdf
Das Thema steht!
Mein Thema soll von Übergewicht und Adipositas im Kindes -und Jugendalter handeln. Ich möchte hier zuerst eine kurze Definition und Klassifikation von Übergewicht und Adipositas vornehmen und dann ganz kurz auf die Ursachen und Folgen eingehen. Danach möchte ich auf die aktuelle Situation in Deutschland zu sprechen kommen. Wie sieht es zahlenmäßig aus? Gibt es verlässliche Studienß, etc....Den Fokus würde ich jedoch sehr gerne auf das Thema "Prävention und Gesundheitsförderung" legen. Wie weit ist Deutschland hier? Gibt es Kampagnen, Programme, Ansätze zur "Bekämpfung" von Adipositas ?Wenn ja, wie sinnvoll sind diese?
Um einen Vergleich vornehmen zu können, möchte ich dies auch für Dänemark herausfinden.
Inwiefern ich meine eigenen Erfahrung des Auslandssemester und des Gelernten hier einbauen kann, weiß ich noch nicht genau. Aber ich hoffe, dass wird sich noch klären... Am Ende möchte ich ein Fazit ziehen, dass eventuelle Vor -oder Nachteile der beiden Länder aufzeigt.
Dienstag, 25. November 2008
Das World Wide Web!
Dass bereits die Problemstellung ein Problem darstellen sollte, war uns allen wohl nicht ganz so bewusst...
Denn die Freiheit ("Freedom", wie Tobjørn zu sagen pflegt), ein Thema seiner Wahl bearbeiten zu können, macht die ganze Sache nicht unbedingt einfacher! Ich weiß, das klingt irgenwie komisch, aber genau so ist es...
Wenn man über 13 Jahre lang eine höchstautoritäre Schulbildung genossen hat und ein streng durchgeplanter Curriculum die Wissensvermittlung beeinflusst, dann kann man mit so viel Freiheit und Demokratie selbst im Alter von 20 Jahren ganz schön überfordert sein ;-)...
Nichts desto trotz hat sich der Nebel mithilfe von Gesprächen mit meinen Kommilitonen , Anstrengung der eigenen Gehirnwindungen und Recherche im Internet, ein wenig gelichtet und ich habe immerhin eine grobe Vorstellung darüber, was ich nun in meiner Abschlussarbeit genauer unter die Lupe nehmen möchte!
Zum jetzigen Zeitpunkt soll sich die Thematik mit "Adipositas" befassen . Ich würde mich hier sehr gerne einem Ländervergleich widmen, wobei ich den Schwerpunkt auf Deutschland und Dänemark legen würde. Auch Erkenntnisse bezüglich der Prävention von Fettleibigkeit und die Chancen für die Gesundheitsförderung fände ich sehr interessant.
Eine andere Problemstellung könnte auch ein Vergleich der Esskultur Deutschlands und Dänemarks sein. Wobei eventuelle Zusammenhänge zwischen Esskultur und Übergewicht untersucht werden könnten.
Bin ich mir aber noch nicht ganz sicher!
Die endgültige Entscheidung werde ich vermutlich die nächsten paar Tage treffen und mich dann ganz pflichtbewusst in die Arbeit stürzen - hoffe ich zumindest ;-)...
Sonntag, 23. November 2008
Ein entspannter Sonntag!
Seit etwa 2 Tagen haben wir nämlich endlich eine grobe Vorstellung darüber, wie unsere Abschlussarbeit am Ende unseres Semesters hier in Dänemark aussehen soll und da wir summa summarum nur noch 3 Wochen Zeit haben, um irgendetwas halbwegs Vernünftiges auf die Beine zu stellen, dachte ich mir, "heit schaff i was"!
Tja, da hab ich wohl falsch gedacht, denn die Internetverbindung hat mir dezent einen Strich durch die Rechnung gemacht.
So ganz ohne Internet, Google und Ablenkungsmanöver in Facebook ;-) lässt es sich auch wirklich verdammt schlecht recherchieren...
So hab ich mir mein Buch geschnappt, mich in eine Decke gewickelt und mich mit einem Tässchen Tee auf dem Sofa trapiert...
Später wurde dann noch mit den anderen Studis ein bisschen fachgesimpelt und über eventuelle Problemstellungen siniert, mit ziemlich ernüchterndem Ergebnis ;-)...
Zu guter letzt sind Jenny und ich noch eine Stunde spazieren gegangen und haben die eisige, aber herrliche Novemberluft genossen!
Seit 2 Stunden nun, haben wir wieder Internet und ich bin noch etwas zwiegespalten, ob ich das gut oder schlecht finden soll.
Denn so ein geselliger und entspannter Sonntag, ohne "Connections zur Außenwelt", hat auch seinen Reiz...
Samstag, 22. November 2008
Portfolio - the beginning!
So wissen wir jetzt, das es aus drei Teilen bestehen soll:
1. einem Work-Portfolio, indem wir sämtliche Materialien wie Tabellen, Artikel, wissenschaftliche Texte, Infos aller Art sammeln und aufschreiben können.
2. dem Präsentationsportfolio, das unsere ausgearbeitete Problemstellung beinhalten soll und das in Form einer Power Point -Präsentation oder eines Word-Dokuments gestaltet werden kann!
und 3. einer Reflektion des gesamten Arbeitsprozesses! Z.b. "was habe ich gelernt?", "gab es Probleme?", etc.
Das ganze soll möglichst mit einer soziologischen oder psychologischen Fragestellung aus unseren Vorlesungen wissenschaftlich hinterlegt werden. Und auch der Einbezug unseres Weblogs und eigene Erfahrungen während des Auslandsemester wären ideal!
Tja, jetzt gehts weg von der "Papageientaktik", in der in normalerweise Hausarbeiten in Deutschland geschrieben werden, hin zu eigenständiger Arbeit, Recherche und Reflektion - wollen wir uns dieser Herausforderung stellen ;-)
Ich bin gespannt...
Donnerstag, 20. November 2008
Wie die Wilden!
Aber seht selbst:
Und wenn jetzt noch keine gute Laune aufgekommen ist, dann weiß ich auch nicht...*g*
Dienstag, 18. November 2008
Genialer Tag!
Montag, 17. November 2008
Laufen kann so schön sein...
Nachdem wir ziemlich lange Uni hatten, konnten wir (Kathrin, Bine und ich) erst um halb 5 aufbrechen, wobei es bereits zu diesem Zeitpunkt zu Dämmern begann und der Sonnenuntergang wohl nicht mehr lang auf sich warten lassen sollte...
"Aber was soll's", dachten wir uns und mit geballter Motivation machten wir uns auf in den nahegelegenen Wald, der zu unserer hauseigenen 7-km-Laufstrecke geworden ist..
Bei gemäßtigem und für meinen Fuß sehr angenehmen Tempo liefen wir die übliche Runde, wobei es ruckzuck dunkel wurde...
Im Dunkeln im Wald zu laufen war eine echt spannende Erfahrung, naja und auch ein bisschen gespenstisch, aber mit Kathrin an unserer Seite, sind wir zum Glück nicht vom richtigen Weg abgekommen (Danke, Kathrinchen ;-))!
Die kalte Herbst-Winter-Luft hat wahnsinnig gut getan und ich und mein Fuß fühlen uns richtig gut!
Hätte NIE gedacht, dass Laufen soooo schön sein kann...
Sonntag, 16. November 2008
Schönes Wochenende!
So wurde gepudert und gepimpt, was das Zeug hielt und los gings...
Heute kann ich sagen - "...richtig schön war's...!"
Samstag, 15. November 2008
Kunterbunter Mix...
Zu Beginn der Woche stand Soziologie auf dem Stundenplan und bereits zum 2. Mal konnte Søren uns davon überzeugen, dass Soziologie weitaus mehr zu bieten hat, als langweilige Theorie. Durch anschauliche Beispiele, wie z.B. einen Vergleich mit Sex and the City oder einem Autokauf, zog er all unsere Aufmerksamkeit auf sich und die Stunde machte richtig viel Spaß. Auch ein Besuch des kommunalen "Motionsbus", der Menschen in Haderslev und Umgebung zu mehr Sport und Bewegung im Alltag führen soll, war äußerst interessant und beim persönlichen Gespräch mit einer der Mitarbeiterinnen konnten wir einen kleinen Einblick in das Projekt erhalten. Ich persönlich finde diese Initiative richtig gut und vielleicht liegt gerade auch hier viel späteres Berufspotenzial für uns "Gsundis"! Man kann hoffen...
Die geplante Sportstunde für Dienstag ist , aus welchem Grund auch immer, ausgefallen und so blieb uns bis zum Besuch der deutschen Schule in Haderslev jede Menge Zeit zum Käffchentrinken in der Kantine! In der deutschen Schule wurden wir dann von einer sehr kompetenten Ökotrophologin, die Petra heißt, in Empfang genommen. Diese erzählte uns jede Menge über die Schule selbst und wir konnten alle Fragen bezüglich des Bewegungs- und Ernährungskonzepts der Schule und deren Umsetzung loswerden...
Werden bei Petra die nächsten Wochen noch 2 Vorlesungen haben, worauf ich mich schon sehr freue! Sie hat wirklich was auf dem "Kasten" und die Themen werden sicherlich superspannend für uns werden :-)
Am Mittwoch stand dann zum letzten Mal Kunst auf dem Programm, wo wir erneut mit wahnsinniger Kreativität und viel bunter Farbe uns an Selbstportraits versuchen konnten!
Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und irgendwie ist es echt schade, dass die Stunden schon wieder vorbei sind...
Hmm, ja und am Donnerstag hatten wir dann frei ;-)! Haben den Tag und das Nichtstun sehr genossen...
Den Abschluss der Woche bildete dann Jørn mit Geschichte, wo wir uns über Europa und Schlagwörter wie "Nation" und "Volk" unterhalten haben!
Summa summarum wars echt richtig nett und wir haben viel gelernt...
Sonntag, 9. November 2008
Einmal Promi sein...
Ich denke, dass Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen...Wir hatten auf alle Fälle eine Menge Spaß und die Mottoparty war ein voller Erfolg *g*
Mittwoch, 5. November 2008
Beim Onkel Doc!
Kathrinchen hat sich aufopferungsvoll dazu bereit erklärt mich um 8.00Uhr mit zum Onkel Doc zu begleiten und mir sowohl psychischen als auch sprachlichen Beistand zu leisten ;-)!
Gleich zu Beginn war die erste Hürde zu meistern! Denn anders als in Deutschland, wo man sich zuerst an der Anmeldung meldet, muss man in Dänemark wie so oft eine Nummer ziehen, die dann aufgerufen wird. Soweit so gut, wenn man die dänischen Zahlen kann... ;-). Ganz intuitiv konnten wir dann doch herausfinden, wann wir an der Reihe waren und wurden nach weiterer kurzer Wartezeit in ein Sprechzimmer gebeten...
Der 1. Anblick war etwas erschreckend und wir beiden waren leicht verstört *g*! Im Raum befanden sich verschiedene Untersuchungsutensilien, die einen bereits leicht nostalgischen Eindruck machten und nicht gerade zur Minderung meiner Nervosität beigtrugen!
Nachdem der ganze bürokratische Papierkrams bezüglich Versicherung und Arztkosten geklärt war (muss zum Glück Nichts bezahlen :-)), wurde mein Knöchel von einem mir sehr sehr sympatischen und kompetenten Arzt, der außerdem noch richtig gut Deutsch sprechen konnte, inspiziert und unter die Lupe genommen!
Letztendlich konnte er eine Sehnenentzündung feststellen, die durch regelmäßiges Eincremen und Schonen eigentlich von selbst wieder verschwinden müsste!
Das Thema "Sport" ist leider nun wohl doch noch ein Weilchen tabu, obwohl ich andererseits sehr erleichtert bin, dass es sich um keine ernsthaftere Verletzung handelt...
Dienstag, 4. November 2008
Kreativität!
"Zeichnen und Kunst" stand auf dem Stundenplan und bereits zum wiederholten Male konnten wir nur wilde Spekulationen anstellen, was uns erwarten würde...
Unter professioneller Anleitung der Dozentin wurden wir in die Kunst des Portraitmalens eingeführt! Jeder bekam einen großen Spiegel vor die Nase gesetzt und los gings...Bewaffnet mit Bleistift und Papier wurde gezeichnet, gekritzelt, schraffiert und radiert, wobei die Endergebnisse einen mehr oder weniger hohen Wiedererkennungswert haben ;-)
Die letzte viertel Stunde unseres Unterrichts durften wir dann damit verbringen auf den vor uns liegenden Spiegel ein Selbstportrait zu malen, dass so schnell wie möglich auf Papier gedruckt werden sollte! Hier konnte man seiner Kreativität erneut freien Lauf lassen...
Sonntag, 2. November 2008
Besuch im Fußballstadion!
Freitag, 31. Oktober 2008
Besuch von Mama und Papa ;-)...
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Der stille Beobachter!
In äußerst graziler Weise gings zuerst mit Ringelreihtanzen zu live gespielter Akkordionmusik los, daraufhin folgte ein dänischer Volkstanz, der mit verschiedenen Rhythmusspielchen unterlegt wurde. Mein persöhnliches Zuschauer -Highlight war das Einstudieren des "Jives" (der "Dänentanz") , der viele richtig ins Schwitzen brachte ;-)... Hätte wirklich viel dafür gegeben, wenn ich hätte mitmachen können!
Sonntag, 26. Oktober 2008
Bemerkenswert - Teil 2...
Auf alle Fälle wird es Zeit für Teil 2 meiner kleinen und großen Entdeckungen in und um Dänemark...
1. Die Efterskole
1.1 einzigartig und ganz besonders für Dänemark
1.2 durfte ein 3-wöchiges Praktikum in Rejsby machen
1.3 viele interessante und neue Erfahrungen
1.4 aber es ist auch schön, wieder in Haderslev zu sein...;)
2. Kopenhagen
2.1 eine wahnsinnig schöne Stadt, die viel zu bieten hat
2.2 "...borgen" über "..borgen" ;-),
2.3 gefühlte 1,19 Millionen Fahrradfahrer (von 1,2 Millionen Einwohnern ;-))
2.4 Sightseeing kann ganz schön anstrengend sein *g*
3. Studieren mit Kind
3.1 ...in Dänemark keine Besonderheit
3.2 Babys und Kinder sind manchmal auch während den Seminaren mit von der Partie
3.3 viele Studenten sind bereits verheiratet und haben eine Familie, wenn sie zu studieren anfangen
3.4 ...in Dänemark funktioniert die Kombination von Studium und Familie spitzenmäßig...
3.5 daran sollte sich Deutschland mal ein Beispiel nehmen...
4. Vater sein...
4.1 ... ist hier total inn
4.2 die z.T. sehr jungen Pappis kümmern sich rührend um ihre Schüzlinge
4.3 soviel zum Thema "Rollenverteilung" ;-)
5. Bäckereierfahrungen
5.1 Um ein schlimmeres Chaos zu verhindern, sollte man beim Bäcker eine Nummer ziehen,...
5.2...die dann auf einer kleinen Anzeige erscheint und dir sagt: "du bist dran"!
5.3 So können die in Deutschland nicht selten aufkommenden "Warteschlangenrivalitäten" verhindert werden
5.4 -->Einkaufen kann auch entspannt von Statten gehen.
5.5 Nicht nur bei Mc Donalds gibt es "Drive in", sondern auch beim Bäcker...
Samstag, 25. Oktober 2008
Der Ernst des Lebens!
Samstag, 18. Oktober 2008
Kopenhagen - Tag 3
Nach einem letzten leckeren Frühstück in unserem Hostel hatten wir uns dazu entschlossen, dass jeder den Tag "frei Schnauze" gestalten kann...
Zuerst wurde noch der Nyhavn, der mit wunderschönen alten Schiffen und Booten und vielen bunten Häusern einen unglaublichen Charme ausstrahlt, besucht!
Danach entschieden Nanna, Jenny, Ines, Tobi und ich uns dazu, einfach mal ganz gemütlich Kopenhagen mit der großen Einkaufsstraße und den vielen kleinen Bars und Cafés zu erkunden..
Trotz der wirklich schwindelerregenden Preise wurden kleine Souvenirs gekauft und eine umgerechnet 4€ teure, aber wahnsinnig leckere heiße Schokolade genossen...
Der Tag war einfach nur schön und entspannend...
Um 15.00Uhr wurde die Heimreise nach Haderslev angetreten und zurück in unserem Zuhause die viele Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet...
Schönes Kopenhagen...
Freitag, 17. Oktober 2008
Kopenhagen - Tag 2
Spätestens seit diesem Tag weiß ich, was "hardcore sightseeing" bedeutet...
Das leckere Frühstück des Hostels noch im Magen gings auf in die City, wo wir Jørn und seine Frau zu Tag 2 in Kopenhagen trafen. Nachdem Haderslev manchmal wie ausgestorben scheint, waren die Menschenmassen, die zu Fuß aber auch vor allem auf Fahrrädern unterwegs sind, ziemlich beeindruckend...
Vom Rathaus gings auf zur gigantischen Marmorkirche, weiter zur Amalienborg, in der Königin Margarethe residiert - ja, der ein oder andere wird sich denken "schon wieder ne ..borg" - das ist noch längst nicht alles :-).
Kurz noch in einer Russisch-Orthodoxen Kirche vorbeigeschaut und weiter zur Rosenborg, wo die Kronjuwelen der Königin bis auf ganz besondere Anlässe friedlich vor sich hin schlummern...Noch ergriffen von all dem Prunk und Glitzer bestiegen wir den Runden Turm, von dem wir eine gigantische Aussicht über ganz Kopenhagen und die schönen Sonnenstrahlen genießen durften.
Der letzte Programmpunkt sollte für diesen Tag Christiania sein, ein Szenviertel in Kopenhagen, dass sich selbst als Freistaat bezeichnet...Ich muss ehrlich gestehen, dass mich der Anblick der vielen bunten Häuser, der unterschiedlichen Menschen und die Athmosphäre dort völlig von den Socken gehauen hat...Hier leben v.a. Aussteiger und wie wir sagen würden "Freaks", aber auch ganz "normale Menschen"...Für mich unschuldiges Mädchen vom Land, war vor allem die Tatsache, dass das Rauchen von Hasch hier in diesem Viertel mehr oder weniger legal ist echt überraschend. Überall dieser Geruch und Menschen, die vor deinen Augen einen Joint rauchen - echt krass! Wie in einer anderen Welt kam ich mir vor! Dort wurde dann noch kurz ein Dönerchen verspeist und das Tagesprogramm war zuende!
Bin von Jørn und all seinem Wissen sehr beeindruckt - unglaublich, was der Mann alles weiß! Das war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag...
Kopenhagen - Tag 1
Voller Spannung und Vorfreude wurden wir von Jørn um 9.00Uhr mit dem Bus auf in Richtung Kopenhagen abgeholt… Nach 2stündiger Autofahrt passierten wir den großen Belt der die Insel Fünen mit Seeland verbindet und waren somit unserem eigentlichen Ziel Kopenhagen schon zum Greifen nahe…
Doch davor kamen wir noch in den Genuss der Besichtigung von 3 Schlössern – über die Jørn mit unglaublicher Begeisterung erzählte!
Der erste Stopp wurde in Hillerød auf der Frederiksenborg eingelegt. Weiter ging zur Fredensborg, in der das amtierende Kronprinzenpaar Frederik und Mary es sich gutgehen lassen! Das vorerst letzte Schloss für diesen Tag fanden wir dann in Helsingør, wo die gigantisch trumpfende Kronborg steht. Hier befindet sich der nahste Punkt zwischen Dänemark und Schweden und hätte uns das ein wenig trübe Wetter nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht, wäre uns auch ein Blick nach Schweden vergönnt gewesen…
Entlang der Westküste gings dann nach Kopenhagen, wobei alle, die noch nicht geschlafen haben, eine eine wunderschöne Sicht auf das Meer genießen konnten :)...
Ein kurzer Halt bei der wirklich SEHR SEHR kleinen Meerjungfrau durfte natürlich nicht fehlen und ganz "tourimäßig" wurden ganz brav ein paar Fotos fürs Familienalbum geschossen ;-).
Ziemlich müde und kaputt wurde dann in unserem Hostel im Herzen von Kopenhagen eingecheckt und erstmal richtig tief durchgeatmet. Mit knurrenden Mägen fanden wir dann in der Stadt ein kleines Restaurant, wo wir für 89 Kronen getreu dem Motto „all you can eat“ uns über das Buffet hergemacht haben...
Von den vielen Eindrücken überwältigt, fielen wir alle totmüde ins Bett…
Ein schöner Tag!
Sonntag, 12. Oktober 2008
Die Studie
Aber nun können wir stolz einige prägnante Ergebnisse unserer kl. Studie präsentieren...
Dienstag, 7. Oktober 2008
Neue Erfahrungen...
Eine meiner neuen Erfahrungen - nicht alle mögen Käsespätzle. Für mich unvorstellbar, aber tatsächlich war ;-)!
Auch das Klettern an der schuleigenen Kletterwand war eine ziemlich aufregende aber gute Erfahrung! Hätte nie im Leben gedacht, wieviel Kraft man dafür braucht - hab auf jeden Fall mein Bestes versucht - obwohl Eleganz wohl anders aussieht ;-).
Samstag, 4. Oktober 2008
Bemerkenswert...Teil 1
1. Dänemark ist wunderschön und hat viel mehr zu bieten, als man denkt...
1.1 Um von einmal von Ost nach West zu kommen braucht man hier im Süden etwa 1 Stunde mit dem Auto
1.2 Das ganze Land ist sehr sehr flach und überaus fahrradfreundlich ;-)
1.3 Die Insel Rømø ist einfach nur paradisisch und mein persönlicher Lieblingsplatz in Dänemark (bis jetzt natürlich - weiß ja nicht, was uns sonst noch so erwarten wird...)
1.4 Das Wetter hier hat uns ebenfalls einen außerordentlich schönen Empfang bereitet!Seit 3 Wochen scheint die Sonne und die Temperaturen sind sehr mild. Vor zwei Tagen ist uns dann zum ersten mal das eigentliche dänische Schmuddelwetter begegnet - das sich gerade im Moment wieder mit Sonne mischt :)
1.5 Haderslev erscheint mir manchmal wie eine Geisterstadt! Es sind kaum Menschen auf den Straßen zu finden, aber wenn wunderts: ganz Dänemark hat nur ca. 5,5Mio. Einwohner (Baden-Württemberg hat dagegen allein schon 10,7Mio.)
2. Die Dänen - zum Knuddeln
2.1 Die dänische Mentalität ist einzigartig und mit der der Deutschen nicht zu vergleichen
2.2 Die Herzlichkeit ist unbeschreiblich...
2.3 Gastfreundlichkeit wird GROß geschrieben
2.4 man muss sich einfach geborgen fühlen
2.5 Die Dänen, die wir bisher kennenlernen durften sind wahnsinnig offene und sehr sehr liebenswerte Menschen, was zu guter letzt zum Punkt...
2.6 führt: Stichwort - hyggelig aften! ;-)
3. das dänische "Du"
3.1 Es gibt kein "Sie" - weder dein Vorgesetzter, dein Geschäftspartner oder die Polizei werden mit "Sie" angesprochen
3.2 Punkt 3.1 trägt somit zu einer ausgesprochenen persönlichen und angenehmen Atmosphäre beim Gespräch mit Fremden bei
3.3 trotz allem ist der Umgang miteinander sehr respektvoll und höflich
4. Sonstiges
4.1 es gibt keine Mülltrennung - sehr negativ! (Ist richtig komisch, wenn man plötzlich Plastik, Papier und Bananenschale in einen Eimer wirft ;-) )
4.2 in Dänemark gibt es keine Studiengebühren - sehr positiv!
4.3 die Städt und Dörfer sind immer blitzeblank und sauber - kein Müll etc., der auf den Straßen liegt! Grund: Die Kommunen finanzieren sich selbst
4.4 Dänemark ist im Vergleich zu Deutschland ein ziemlich teures Land! Da macht das Einkaufen gar nicht so richtig viel Spaß - sogar ein Bier (0,5l) kostet 7€ :-(
5. dänisches Nachtleben
5.1 der Musikgeschmack unserer dänischen Studienkollegen ist etwas gewöhnungsbedürftig und oftmals richtig "bad taste" ;-)
5.2 Dänen können tanzen - ja, sogar so richtig Paartanz, mit Drehungen und allem Drum und Dran (da könnten sich die deutschen Männer ruhig ein Beispiel dran nehmen...)*g*
5.3 ich dachte immer, die Deutschen sind trinkfest ;-)
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Unter Volldampf!!!
Gestern konnten wir nun endlich den so lang ersehnten Blick in die Küche unserer "Efterskole" erhaschen. Durften von 7.oo Uhr morgens an den ganzen Tag lang in der Küche mit dabeisein, beobachten und auch selbst Hand anlegen ;-)
Außer beim Kartoffelschälen konnten wir unser ganzes Können beim Formen des hauseigenen Baguettes und der kleinen "Weckle" (hier "Bolla" genannt ;)) zeigen...Bis wir den vielen Teig in die richtige Form gebracht hatten, sind fast 2 Stunden vergangen!
Sonntag, 28. September 2008
Auf ein Neues!
Den Freitag-Abend haben wir alle gemeinsam gemütlich auf der Couch verbracht, um für Samstag gerüstet zu sein. Da war nämlich Oktoberparty auf dänisch angesagt...
Mittwoch, 24. September 2008
Die Efterskole!
Sind nun seit Sonntag in der "Efterskole" in Rejsby, was ganz frei übersetzt soviel wie "Internat" heißt. Diese Schulen sind etwas ganz Besonderes und einmalig für Dänemark.
Nach der 9. oder 10. Klasse auf der Gesamtschule ("Folkeskole"), hat man die Möglichkeit freiwillig für 1 Jahr (manchmal auch für 2 Jahre) auf solch eine Schule zu gehen. In ganz Dänemark gibt es ca. 235 davon und über 20.000 der dänischen Jugendlichen nutzen diese Chance jährlich! Neben den ganz "normalen Fächern" gibt es die Möglichkeit vor allem soziale, künstlerische, sportliche oder musikalische Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Aufgrund der relativ niedrigen Kosten ist es für praktisch alle Eltern möglich, ihre Kinder auf eine Efterskole zu schicken.
Unsere Schule bezeichnet sich selbst als eine "europäische Efterskole", was bedeutet, dass verschiedene Fächer auf internationaler Ebene angeboten werden, z.B. werden jeden Morgen gemeinsam Nachrichten in der Aula geschaut...
Jenny und ich besuchen im Moment den Deutsch- und Englischunterricht der 9. und 10. Klassen!Was die "Gesundheitsförderung" betrifft siehts ziemlich mau aus. Vielleicht können wir nächste Woche mal in die Küche!
Das Klima in der Schule ist viel familiärer und freundlicher. Auch der Umgang mit den Lehrern ist total locker, aber trotzdem respektvoll. Was für uns total ungewöhnlich ist, dass ganz viele mit Jogginganzug, Hausschuhen und mit Kaugummi im Unterricht sitzen und die Füße auf den Tisch legen...Das hört sich jetzt ziemlich chaotisch an, ist es aber ganz und gar nicht! Komischerweise funktioniert diese Art und Weise Jugendlichen Wissen zu vermitteln besser, als in manchen deutschen Schulen, in denen Ordnung und Disziplin herrschen ;-).
Auch der Umgang mit der Technik ist ganz Alltäglich. So sind Block, Stift und Tafel hier Fremdwörter. Was für uns so normal ist, wurde durch hypermoderne Smart Boards (Riesencomputer mit Touch-Screen-Funktion) ersetzt. Außerdem haben alle Schüler im Unterricht ihre Laptops auf dem Tisch, mit denen sie arbeiten...
Die gemeinsamen Mahlzeiten im Speisesaal sind immer total lecker und vielfältig. Außer einem Frühstücksbuffet und einem warmen Mittagessen (immer mit Salat) gibt es ein kaltes Vesperbuffet, das alles zu bieten hat, was das Herz begehrt. Achtung! Außerdem gibt es noch 3 Zwischenmahlzeiten am Vormittag, am Nachmittag und um 21.00Uhr gibts noch Tee und Kuchen. Also rein essenstechnisch fehlt es uns an nichts *g*.
Versuchen die angefutterten Kalorien mit täglichem Sport wieder loszuwerden, was bis jetzt wirklich prima funktioniert ;-)
Soviel erstmal zu hier! Morgen werden wir schon wieder nach Haderslev fahren, um dort das Wochenende zu verbringen, worauf ich mich wahnsinnig freue.
Ich melde mich wieder, wenn's was Neues gibt
Lisa